Kefa-Nord - R. Rücker - Das Team
R. Rücker
Firmenportrait

R. Rücker

- Inh. Jörg Hallwas -

Ihr Sanierungsexperte - Seit über 30 Jahren!

Ich habe 1987 mein Studium als Dipl. Bauingenieur abgeschlossen.

Seit 1990 bin ich in der Bauwerkssanierung tätig. Durch viele Weiterbildungen, Umsetzung von anspruchsvollen und interessanten Sanierungsprojekten habe ich mir umfassende Sachkunde im Holz und Bautenschutz angeeignet.

Gerne stehe ich Ihnen mit meiner Expertise zur Verfügung.

J. Hallwas

Firma R. Rücker - Inhaber Jörg Hallwas
Inhaber J. Hallwas

Firmenportrait R. Ruecker

Erfahren Sie mehr über unser Unternehmen

Lesen Sie die Firmengeschichte, die bereits 1875 beginnt.

Februar 1875

Am 23. Februar 1875 wurde die Firma von Rudolf Rücker gegründet. Die Eintragung im Handelsregister lautete damals R. RÜCKER, Baumaterialien...

Sitz der gegründeten Firma war in Altona, Am Rainweg, auf eigenem Gelände - Altona gehörte zu dieser Zeit noch nicht zu Hamburg, sondern war preußisch. Nach dem Ersten Weltkrieg - im Jahre 1920 - wurde das Unternehmen von Kurt Rücker, dem zweitältesten Sohn des Gründers, übernommen. Er eröffnete 1921 eine Zweigstelle in Hamburg-Volksdorf. Im Laufe der Jahre hatte sich die Firma R. RÜCKER in ihrem Wirkungsbereich als Baustoffhändler in Hamburg und im Umland einen guten Namen erworben und konnte gleichzeitig Interessenvertreter bzw. Leithändler verschiedener namhafter Werke auf dem Bausektor werden.

Es wurden damals folgende Firmen vertreten:

  • Ullersdorf, Niederlausitz (Verblender)
  • Dörntrupper-Sandwerke, Niederlausitz (Verblender)
  • Gebr. Temme, Hildesheim (Dachziegel) Christoph + Unmarck, Sorau (Asbestplatten)

Infolge der Erweiterung des Altonaer Güterbahnhofs um 1932 musste das Grundstück zwangsläufig verkauft werden. Hinzu kam die damalige Baukrise und die wirtschaftliche Stagnation, so dass Kurt Rücker sich im Jahre 1932 entschloss, den Eigenhandel aufzugeben. Er konzentrierte sich auf die Übernahme von Handelsvertretungen.

Nach dem Tode von Kurt Rücker übernahm 1942 sein Bruder Claus Rücker die Firma und gründete zusammen mit der Witwe, Käthe Rücker, die R. RÜCKER KG.

Claus Rücker, bis 1922 aktiver Marineoffizier, hatte bereits seit dem Jahre 1934 unter eigenem Namen die Firma Chemische Werke ALBERT, Wiesbaden-Biebrich, auf dem Holz- und Bautenschutzsektor vertreten. Diese Vertretung brachte er mit in das neue Unternehmen ein.

... bis 1967

Durch den wirtschaftlichen Aufschwung nach 1933 und die militärisch bedingten Baumaßnahmen - Kasernen- und Flugplatzbauten - entwickelte sich der Holz- und Bautenschutzsektor durch rasant steigende Umsätze schnell. Auch die neu entwickelten Brandschutzmittel auf Phosphatbasis wurden zu Rennern. Am ersten Kriegstag zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde Claus Rücker eingezogen und die Geschäftstätigkeiten der Firma R. Rücker KG wurden noch vor Ende 1939 eingestellt.

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges, an dem Claus Rücker bis in die letzten Kriegstage teilgenommen hatte, wurde 1948 von ihm die Tätigkeit als Handelsvertreter wieder aufgenommen. Hauptvertretung war die Firma Chemische Werke ALBERT in Wiesbaden. 1948 wurden nicht nur die Abteilung für Holz- und Bautenschutz, sondern auch Phosphate, Waschmittelrohstoffe und Wasseraufbereitung vertreten.

Außer Zimmereibetrieben, Sägewerken, Baustoffhändlern wurden nun auch Waschmittel und Lackhersteller sowie Firmen für Holz- und Bautenschutz besucht und beliefert. Für die Wasseraufbereitung wur den Dampfkesselbesitzer und Dampfschiffsreedereien aufgesucht und für den Einsatz von Phosphatprodukten beraten. Im Dovenhof, der Brandstwiete 29 in der Hamburger Altstadt, wurde mit einer Büroangestellten die Arbeit aufgenommen. Für zunächst drei und später für weitere Firmen wurden die Gebiete Schleswig-Holstein, Hamburg und nördliches Niedersachsen als Vertretung bearbeitet.

Nach abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung trat 1951 Claus Rückers Sohn, Claus-Jörn, als persönlich haftender Gesellschafter in die KG ein. Im Zuge der guten Entwicklung des Unternehmens wurden 1955 zwei weitere Mitarbeiter eingestellt.

1967 wurden die Chemischen Werke ALBERT von den Farbwerken HOECHST übernommen und die Vertretungen aufgekündigt. Dies war ein schwerer Rückschlag, da die Firma R. RÜCKER zu 90% für die Chemischen Werke ALBERT tätig war. Im Laufe der nächsten Jahre konnten aber Vertretungen mehrerer namhafter Hersteller ausschließ- lich auf dem Bausektor hinzugewonnen und die Lücke nach mühseligen Anfängen wieder geschlossen werden.

... bis 1979

Im Jahre 1968 hat sich der Senior Claus Rücker aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen. Gleichzeitig mussten die Geschäftsräume nach Hamburg Jenfeld, Bei den Höfen 11, verlegt werden. Gründe für die Verlegung des Firmensitzes waren der Abriss des Dovenhofes in der Hamburger Innenstadt und die notwendig gewordene Schaffung von Lagerräumen, um die weitere Existenz des Unternehmens zu sichern.

Am 13. Januar 1974 verstarb Claus Rücker. Claus-Jörn Rücker wurde somit Alleininhaber und firmierte seitdem unter der Einzelfirma R. RÜCKER.

Die Ausweitung des Verkaufsprogramms machte eine Modernisierung und die Vergrößerung der Büroräume erforderlich. 1974 konnten die neuen Raume bezogen werden und boten drei Innen- und fünf Außendienstmitarbeitern vielseitige Arbeitsplätze In Jenfeld wurde ein ca. 500m² großes angemietetes Auslieferungslager und in geringem Umfang ein Eigenhandel mit Holzschutzmitteln, offenen Kaminen und Keramik betrieben.

Das Schwergewicht der Tätigkeit lag auf den Gebieten:

  • Vorbeugender Brandschutz (PROMAT Brandschutzplatten)
  • Leichte Innenwände (Porengipsplatten)
  • Offene Kamine (Firma KABE, Mülheim)
  • Trittschall- und Wärmeschutz (Firma CORTUM. Überlingen)
  • Gleit und Verformungslager (Firma CORTUM, Überlingen)
  • Turnhallen-Elastikböden (Firma CORTUM, Überlingen)
  • Be- und Entlüftungsanlagen (Firma LUNOS, Berlin)
  • Bitumenwellplatten (Firma GUTTATERNA, Offenburg)
  • Import von Kleinmosaiksteinen aus Japan Import von Wand- und Bodenfliesen aus Italien
  • Eigenhandel mit Holz- und Brandschutzmitteln

... ab 1980

Am 1. Juli 1980 trat Thies Rücker, Sohn von Claus-Jörn Rucker, nach abgeschlossener kaufmännischer und betriebswirtschaftlicher Ausbildung in die väterliche Firma R. RÜCKER ein. Claus-Jörn Rücker übertrug die Interessen des Unternehmens zum 1. Januar 1987 auf Thies Rucker, der seitdem Alleininhaber ist.

Das angemietete Firmengelände in Hamburg-Jenfeld musste aufgegeben werden, da die Inhaber das Bürohaus und das Gelände für Neubau-Wohnungen umgestalten und verkaufen wollten. Die Firma R. RÜCKER bezog daher am 1. Juli 1987 am Billeweg in Wentorf bei Hamburg neue Räume. Es hatte sich herausgestellt, dass für die Arbeitsstruktur an dem sich verändernden Markt kein eigenes Lager mehr gebraucht wurde.

Das Schwergewicht der Firma R. RÜCKER liegt nunmehr bei den Vertretungen folgender Unternehmen:

  • NÜSSING mobile Trennwände, Münster
  • GROTHKARST Karusselltüren, Ellerau
  • LUNOS-Lüftung im Wohnbau, Berlin
  • PERMATEX - Brandschutzbeschichtungen, Köln
  • THERMAX - Brandschutzkonstruktionen, Wien
  • Leithändler und Eigenhandel für Holzschutz im Hochbau
  • WC-Trennwände

Für die vorgenannten Produkte werden Planer, Architekten, Ingenieur- Büros, Generalunternehmer, Sägewerke, Zimmereien und Holzbetriebe regelmäßig besucht. Für den Verkauf von Holzschutzmitteln (Eigenhandel) werden die Gebiete Hamburg, nördliches Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein bis hinauf nach Jutland bearbeitet. Für die Handelsvertretungen ist das Unternehmen vorwiegend im Großhamburger Raum und dem näheren Umland tätig.

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